Oö. Medizintechnik-Branche ist Innovationstreiber

4 Personen stehen auf der Bühne und führen ein Interview
V.l.: LH-Stv. Dr. Michael Strugl, LRin Mag.a Christine Haberlander, Dipl. Betriebsw. (DH) Axel Kühner, CEO Greiner Group und Beiratssprecher des Medizintechnik-Clusters, sowie Nora Mack, Managerin des Medizintechnik-Clusters, betonten, wie wichtig Kooperation und Zusammenhalt für den Ausbau des MedTech-Standorts Oberösterreich ist. © alle Bilder: Florian Voggeneder

09.03.2018

Wirtschafts- und Forschungsreferent LH-Stv. Strugl: „Innovative Unternehmen und exzellentes Forschungsumfeld in OÖ sollen noch stärker vereint werden.“
Gesundheitsreferentin Landesrätin Haberlander: „Es ist wichtig, dass alle oö. Akteure in Gesundheit und Medizin zusammenarbeiten."

„Ein wesentlicher Teil des medizinischen Fortschritts ist technologischen Weiterentwicklungen zu verdanken. In der Verknüpfung von Anwendungsfeldern aus Medizin und Gesundheit mit Lösungen aus der Technik nimmt die Entwicklung, Herstellung und der Betrieb medizintechnischer Produkte einen immer größeren Stellenwert ein. Daraus resultiert für den Standort Oberösterreich ein hohes Wachstumspotenzial. Denn wir haben in Oberösterreich innovative Unternehmen und ein exzellentes Forschungs- und Bildungsumfeld, das wir noch stärker vereinen wollen“, betonte Wirtschafts- und Forschungsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl im Rahmen des „MedTech.Circle 2018“ gestern, Donnerstag, in Linz. Der „MedTech.Circle 2018“ ist der größte MedTech-Branchentreff, zu dem der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin Oberösterreichs eingeladen hat. Mehr als 80 Teilnehmer/innen fanden sich in den Räumlichkeiten der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG in Linz ein. Sie waren sich einig: Die MedTech-Branche weist hervorragende Markt- und Zukunftsaussichten auf und ist vor allem in Oberösterreich mit den zahlreichen Unternehmen und der Forschungs-, Entwicklungs-, Gesundheits- und Bildungsszene stark entwickelt.

Gesundheitsreferentin Landesrätin Mag.a Christine Haberlander betonte dabei: „Es ist wichtig, dass alle oö. Akteure in der Gesundheit und Medizin zusammenarbeiten, um auch die Innovationskraft im Bereich der Gesundheitswirtschaft zu stärken.“

Die oö. MedTech-Branche hat sich in den vergangenen Jahren stark entwickelt. In der Verknüpfung von Anwendungsfeldern aus Medizin und Gesundheit mit Lösungen aus der Technik nimmt die Entwicklung, Herstellung und der Betrieb medizintechnischer Produkte einen immer größeren Stellenwert ein. Für den Standort ergibt sich dadurch ein hohes Wachstumspotential.

Mehr Innovation durch Kooperation am Standort OÖ
Entscheidend für den Erfolg Oberösterreichs wird aber sein, wie gut die Abstimmung zwischen Wirtschaft, Forschung und Medizin funktioniert.

In der MedTech-Branche gibt es bereits viele erfolgreiche Unternehmen und auch die Gründungen in der Start-up Szene nehmen zu. Axel Kühner (Greiner Gruppe), Georg Bauer (Stratec Consumables) und Jama Nateqi (Symptoma.com) setzten den Fokus auf die starke oö. Wirtschaft. Die Conclusio: Oberösterreich muss in der Medizintechnik auf die bestehenden Stärkefelder wie Digitalisierung und Materials setzen. Denn technologisch ist Oberösterreich weit entwickelt, jedoch muss es international als innovatives Bundesland in diesem Bereich noch stärker wahrgenommen zu werden.

Unter Berücksichtigung des Cross-Cluster-Ansatzes wurden beim MedTech.Circle 2018 weitere Experten aus den Stärkefeldern Mechatronik, Kunststoff, IT und Lebensmittel/Ernährung vor den Vorhang geholt. Die Expertise dieser einzelnen Branchen gilt es mit der Medizintechnik zu vereinen, was teilweise bereits passiert. Oliver Brüggemann (NP Life Science Technologies & Johannes Kepler Universität), Roland Fischer (Fischer Brot), Christoph Lhota (ENGEL Austria) und Adolf Sonnleitner (Mindbreeze, Fabasoft) beleuchteten bestehende Synergien mit der Medizintechnik wie die Themen „functional food“, „personalisierte Medizin in Zusammenhang mit Ernährung und Digitalisierung“, „Wearables“ und „kontrollierte Wirkstofffreisetzung mit Kunststoffen“.

Die Vertreter bedeutender oö. Forschung-, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen wie Rektor Meinhard Lukas (Johannes Kepler Universität), Heinz Brock (Kepler Universitätsklinikum), Martin Zauner (Fachhochschule Oberösterreich) und Wilfried Enzenhofer (Upper Austrian Research) stellten dar, welchen Beitrag sie für den Standort leisten können und präsentierten aktuelle Projekte.

 

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Melanie Kispál

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